Geräteschuppen aus Holz

Holzgeräteschuppen

Eine Geräteschuppen dient vorwiegend einem funktionellen und praktischen Zweck, nämlich der Aufbewahrung. Regelmäßig sollen in einem Gerätehaus, wie das der Name schon sagt, Geräte, Gartenmöbel, Gartenutensilien und dergleichen aufbewahrt werden. Aber gerade dann, wenn ein solcher Schuppen im eigenen Garten oder in einem Wohngebiet stehen soll, ist es vielen Käufern auch wichtig, dass sich der Gartenschuppen in die Umgebung einfügt und nicht als Fremdkörper wirkt. Und in solchen Fällen greifen die Käufer eines Gartenhäuschens oft zu einem Modell aus Holz. Denn ein Gerätehaus aus Holz fügt sich nach dem ästhetischen Empfinden vieler Betrachter noch immer am Besten in eine natürliche Umgebung, wie beispielsweise einen Garten, eine Parkanlage oder ein Wochenendgrundstück ein. Nach Meinung mancher Gartenbesitzer fügt sich ein Geräteschuppen aus Holz nicht nur unproblematisch in den Garten ein, sondern kann diesen auch abrunden und komplettieren. Und in der Tat gibt es inzwischen auf dem Markt die unterschiedliche stilvolle Gerätehäuschen aus Holz, die nicht nur funktional sind, sondern sich auch als optischer Hinkucker erweisen und eine Bereicherung für die Lebenswelt Garten darstellen. Ein Gerätehaus aus Holz dient der Lebensqualität. Zum beginnenden Winter hin lassen sich die Gartenutensilien und sonstigen Gerätschaften schnell aufräumen und geschützt von Wind und Wetter verstauen. Im beginnenden Gartenjahr sind die Geräte dann wieder schnell griffbereit und können gleich eingesetzt werden. Aber ein Gartenhäuschen aus Holz kann nicht nur der sicheren und wetterfesten Aufbewahrung von Geräten dienen, sondern – je nach Modell und Ausstattung – auch einen neuen Mittelpunkt und stilvolle Bereicherung des Gartens darstellen.

Vom Geräteschuppen bis zum Wochenendhaus

Im Bereich Holz Gartenhäuser gibt werden auf dem Markt die unterschiedlichsten Modelle und unterschiedlichsten Ausstattungen angeboten. Je nach eigenem Geschmack, Bedarf und Empfinden lässt sich schnell ein geeignetes Holzhäuschen finden. Neben dem einfachen Gartenschuppen mit nur wenigen Zentimeter dicken Wänden aus Holz und Flachdach, in dem beispielsweise Gartengeräte und Gartenmöbel aufbewahrt werden können, gibt es beispielsweise Gartenhäuschen mit 30 Zentimeter dicken Wänden im Blockhaus Stil mit Satteldach, Gartenschuppen im skandinavischen Stil oder moderne Gerätehäuser mit Holzlamellen Verkleidung. Diese Modelle fügen sich schön in die Umgebung ein und stellen durchaus auch eine ästhetische Bereicherung dar. Manche Holz Modelle verfügen über verglaste Sprossenfenster, Vordächer oder eine Veranda. Solche Gartenhäuschen können dann neben dem klassischen Zweck der Aufbewahrung auch als Hobbyraum oder Aufenthaltsraum genutzt werden. Und so mancher Besitzer eines Gartenhauses aus Holz schätzt es, im Sommer in gemütlicher Runde im Gartenhaus zusammen zu sitzen und den Abend genießen zu können. Ein Gartenhäuschen aus Holz muss daher nicht nur funktionaler Abstellraum sein, sondern kann auch zusätzlichen Raum zum Entspannen und Erholen schaffen. Es gibt mittlerweile sogar richtige Wochenendhäuser aus Holz, die im Internet als Bausatz bestellt werden können und die beispielsweise eine Bereicherung für jedes Wochenendgrundstück darstellen.

Naturmaterial Holz

Holz als Baustoff ist natürlich und ursprünglich. Im Vergleich zu Kunststoff oder Metall atmet Holz, strahlt Wärme aus und verfügt über einen wohligen Geruch. Die Holzbauweise ist zudem umweltschonend, da es sich bei Holz um einen nachwachsenden Rohstoff handelt. Daneben weist Holz als Material für ein Gartenhäuschen auch in bautechnischer Hinsicht Vorteile auf. Holz verfügt über gute Wärmedämm- und Schallisolierungseigenschaften, ist elastisch und lässt sich gut verarbeiten. Holz kann in gewissem Umfang auch die Feuchtigkeit, welche sich in der Raumluft befindet, regulieren. Daneben fügt sich Holz als Naturmaterial gut in eine Gartenumgebung ein. Im Vergleich zu Gartenschuppen aus Metall oder Kunststoff, die nachdem sie aufgebaut meist überhaupt nicht gepflegt werden müssen und lange halten, sagt man Gartenhäuschen aus Holz jedoch eine geringere Lebensdauer und einen gewissen Pflegeaufwand nach. Doch auch bei der Lebensdauer und dem Pflegeaufwand eines Holzhäuschen kommt es auf die konkreten Umstände an. Natürlich kann bei einem aus unbehandeltem Weichholz gefertigtem und Wind und Wetter ausgesetztem Schuppen nicht dieselbe Lebensdauer erwartet werden wie bei einem feuerverzinkten rostfreien Metallschuppen oder einem Kunststoffschuppen. Dies liegt in der Natur der Sache, weil es sich bei Holz eben um ein Naturmaterial handelt, das sich verändert, wenn es der Witterung ungeschützt ausgesetzt ist.

Holzschuppen: Bausatz oder selbst bauen

Der Aufbau eines Holzhäuschens gestaltet sich regelmäßig einfach, wenn man auf einen der zahlreichen am Markt verfügbaren Gartenschuppen Bausätze zurückgreift. Bei diesen Bausätzen wird das Holz bereits passgenau zugeschnitten geliefert. Meist auch zusammen mit den erforderlichen Schrauben und sonstigem Zubehör wie Fenstern, Türen oder Dachabdeckung. Natürlich verfügen die Bausätze auch über meist bebilderte eine Anleitung, die den Aufbau des Schuppens Schritt für Schritt aufzeigt. Wer sich hingegen entscheidet, ein Gartenhaus selbst zu bauen, muss sich um all diese Punkte selbst kümmern. Neben der Ermittlung der erforderlichen Maßen und des Materialaufwands muss auch das Holz beschafft und zugeschnitten werden. Selbiges gilt für das Zubehör wie Türen und Fenster. Daneben muss auch beachtet werden, dass bei einem selbstgebauten Gartenhäuschen auch das Thema Statik in Alleinverantwortung ausreichend berücksichtigt werden muss. Ein häufig unterschätzer Punkt. Sowohl bei Holzsgartenschuppen Bausätzen, als auch bei selber gebauten Holzschuppen sollte an ein ausreichendes Fundament gedacht werden. Denn das Holz sollte von der vom Boden ausgehenden Feuchtigkeit geschützt werden. Häufig zum Einsatz kommt hier ein Fundament aus auf Kies gelagerten Betonplatten. Wer Wert auf ein frostsicheres Fundament legt, zum Beispiel für Wochenendhäuschen, sollte auf eine Fundamentplatte, ein Streifenfundament oder ein Punktfundament zurückgreifen

Lebensdauer wie bei Gerätehaus aus Stein möglich

Werden bei der Anschaffung eines Holz Geräteschuppens einige Punkte beachtet, lassen sich ähnliche Lebensdauern erreichen wie bei einem Gerätehaus aus Stein. Wer Wert auf Langlebigkeit seines Holzhäuschens legt, sollte überlegen, sich ein Häuschen aus kesselimprägniertem Holz anzuschaffen. Bei der Kesselimprägnierung wird das Holz in einem Druckkessel behandelt, was dazu führt, dass Holz Feuchtigkeit verliert und deutlich witterungsbeständiger wird. Bei bestimmungsgemäßer Durchführung ist eine Druckkesselimprägnierung gesundheitlich grundsätzlich unbedenklich.. Sie wird beispielsweise auch für Holz eingesetzt, das für Kinderspielgeräte oder Kinderspielhäuschen verwendet wird. Daneben spielt bei der Witterungsbeständigkeit auch die Holzart eine Rolle. Bei der Anschaffung eines Gartenschuppens sollte im Hinblick auf die Witterungsbeständigkeit Wert darauf gelegt werden, dass das Häuschen aus robustem und langlebigem Holz besteht. Neben meist teuren exotischen Hölzern eignen sich auch die preislich interessante schnell wachsende Holzarten wie Fichte, Tanne oder Lärche, die aufgrund ihres Harzgehaltes auch recht witterungsbeständig sind, oder Hartholz wie Eiche oder Buche. Allerdings macht die in der Sonnenstrahlung enthaltene UV-Strahlung der Sonne auch vor kesseldruckimprägniertem Holz nicht halt. Auch die Oberfläche eines druckimprägniertem Holzschuppen kann mit der Zeit vergrauen. Wer diesem natürlichen Alterungsprozess entgegenwirken möchte, muss das Häuschen zusätzlich mit einem Holzschutz oder einer Lasur behandeln und diesen Vorgang einer gewissen Zeit wiederholen. Auch im Falle von Trockenrissbildung oder wenn das Holzhäuschen nachträglich bearbeitet wird und ungeschützte Holzbereiche freigelegt werden (z.B. durch Bohrungen oder Sägeschnitte), kann eine nachträgliche Behandlung mit einem Holzschutzmittel oder einer Lasur sinnvoll sein. Beachtet man bei der Anschaffung eines Holzschuppens allerdings diese Punkte, sind ähnliche Lebensdauern wie bei einem Steingerätehaus oder einem Kunststoffschuppen möglich.
Tipp: Die Holzteile eines Gartenhäuschen behandelt man am besten bereits vor dem Aufbau mit Holzschutzmittel. Dadurch ist ein umfassender und gleichmäßiger Schutz sichergestellt.

Vorteile eines Holzgerätehauses

Neben dem vermeintlichen Nachteil eines im Vergleich zu Kunststoff- oder Metallschuppen etwas gesteigerten Pflegeaufwands hat ein Gartenschuppen aus Holz aber auch Vorteile, auf die im Folgenden eingegangen werden soll. Wer beispielsweise eine Holzschuppen Bausatz kauft, kann diesen ganz nach seinen Wünschen behandeln und streichen. Damit ist man nicht nur in der farblichen Gestaltung frei, sondern auch in Bezug auf die Eigenschaften der verwendeten Farbe und Holzschutzmittel. So können Gartenschuppen aus Holz mit umweltfreundlichen und gesundheitlich unbedenklichen Farben und Holzschutzmitteln behandelt werden. Man weiß, was man anwendet. Daneben stammt das Holz vieler Gartenhäuschen aus heimischen Wäldern, so dass auch der Umwelt- und Nachhaltigkeitsgedanke berücksichtigt wird. Holz lässt sich zudem einfach bearbeiten. Wer mal eben ein Regal, eine Regenrinne oder ein Vordach anbringen möchte oder ein Fenster einsetzen möchte, tut sich erheblich leichter als bei einem Metall- oder Kunststoffschuppen. Neben den bereits erwähnten Eigenschaften der Wärmedämmung und Feuchtigkeitsregulierung kann ein Holzschuppen meist auch einfach versetzt werden. Die meisten Gartenschuppen Bausätze lassen sich einfach auf- und wieder abbauen.

Fazit Holzgeräteschuppen

Geräteschuppen beziehungsweise Gartenhäuschen aus Holz gibt es in unterschiedlichster Ausführung. Wer einen gewissen, aber auch für handwerkliche Laien regelmäßig einfach zu bewerkstelligenden Aufwand bei Aufbau und Pflege nicht scheut, bekommt ein Häuschen , bei dem man nicht nur jede Menge Gestaltungsspielraum hat, sondern das sich sehr gut in die Umgebung einfügt und häufig eine Bereicherung des Garten darstellt.